Indien begegnet uns seit mehreren hundert Jahren mit immer gleichen Klischées. Jeder von uns verbindet daher bestimmte Vorstellungen mit Indien. Doch viele diese Vorstellungen passen irgendwie nicht zusammen:
Für die meisten von uns ist Indien immer noch ein sehr armes Land, und doch wissen wir um den immensen Wirtschaftsaufschwung in den letzten Jahren.
Wir kennen Indien als Land der Spiritualität und Geburtsstätte zahlreicher Weltreligionen – und hören gleichzeitig von der Kompetenz indischer Computerexperten, und nichts scheint uns ferner als Religion und Informatik.
Mahatma Gandhi ist für uns ein Symbol für Pazifismus und Toleranz, aber wir kennen auch die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Hindus und Moslems und haben die Bilder des Terroranschlags in Mumbai noch deutlich vor Augen.
Wir wissen, dass in Indien viele Frauen unterdrückt werden und das Kastenwesen immer noch den Werdegang fast aller Menschen bestimmt. Und doch ist mit Prathiba Patil aktuell eine Frau indisches Staatsoberhaupt – und damit oberste Befehlshaberin einer Armee, die über Nuklearwaffen und etwa 1,3 Millionen Soldaten verfügt.
Wenn wir ehrlich sind, müssen wir feststellen: Unser Indien-Puzzle, bestehend aus diesen höchst gegensätzlichen Informatonen, lässt sich nicht so leicht zusammensetzen.
Eine simple Lösung hat sich deshalb etabliert: Wir kennen Indien als Land der Gegensätze, und das nun schon seit sehr vielen Jahren. Wir haben gelernt: In Indien ist grundsätzlich alles möglich, und meist auch das Gegenteil davon.
Doch auch Gegensätze haben System und lassen sich rational nachvollziehen, „Vielfalt“ muss nicht gleich „Chaos“ bedeuten.
Der Vortrag "Regionale Vielfalt in Indien" gibt Ihnen eine Vorstellung davon, was es mit der regionalen Vielfalt in Indien tatsächlich auf sich hat.
Falls Sie Interesse haben, den Vortrag im Rahmen einer Ihrer Veranstaltungen anzubieten, kontaktieren Sie uns doch bitte telefonisch (+49-6144-336328) oder per E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).


