Das 100-Dollar-Laptop-Projekt "One Laptop per Child" sollte in Indien durch einen 10-Dollar-Laptop noch unterboten werden. Mittlerweile steht das 35-Dollar-Tablet im Fokus. Dazu berichtet Spiegel Online heute:

"Das indische Bildungsministerium macht ernst: Das sagenumwobene 35-Dollar-Tablet geht tatsächlich in Produktion. Den Auftrag hat ein einheimischer Hersteller bekommen, der sich schon einmal durch ein Billigst-Produkt-Ankündigung hervorgetan hat [...]."

Ob die Quellenlage tatsächlich eine solche Aussage zulässt, ist nur schwer zu beurteilen. Das von Spiegel Online zitierte Blog Engadget hat seine Informationen vom Blog TechnicallyPersonal. Doch deren Meldung vollzieht mittlerweile per Update einen Rückzieher und bezieht sich dabei auf das Blog trak.in.Weder auf der Website des angeblich beauftragten Unternehmens HCL noch auf den entsprechenden Regierungswebsiten findet sich irgendeine offizielle Meldung zum Thema.

Nichts genaues weiß man nicht - nur eines ist sicher: Vertrauen in Politik, Unternehmen und Medien wird so nicht geschaffen. Wer sich auf solche Informationen verlässt, wird früher oder später die Quittung erhalten.

 

Das indische Bildungsministerium macht ernst: Das sagenumwobene 35-Dollar-Tablet geht tatsächlich in Produktion. Den Auftrag hat ein einheimischer Hersteller bekommen, der sich schon einmal durch ein Billigst-Produkt-Ankündigung hervorgetan
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