Das Manager-Magazin berichtet von den großen Chancen deutscher Top-Manager in Schwellenländern. Einige interessante Auszüge...

... über die Hintergründe des Trends:

"Immer häufiger werden Deutsche künftig [...] auch in zentralen Schaltstellen von Schwellenländerkonzernen zu finden sein, sind Experten überzeugt."

"Dass deutsche Manager aus Europa direkt zu einer Firma in ein Schwellenland wechseln, ist bisher noch die Ausnahme und bei Absolventen ohne kulturelle Kenntnis fast unmöglich."

"Geld [ist] oft das wichtigste Lockmittel für deutsche und andere westlich sozialisierte Führungskräfte. "Viele Topmanager werden gebauchpinselt, damit ihnen der Wechsel zu einem Schwellenland-Unternehmen leichter fällt", sagt Fischhuber. Oft gebe es eine Art Erschwerniszulage."

... die den Trend bewerten:

"Der berufliche Wechsel in ein Großunternehmen eines Schwellenlands ist für Deutsche derzeit noch die Ausnahme, Manager wie Forster betreten Neuland. Er fühle sich zwar gut aufgenommen, sagte in einem Interview dem "Focus".

... über die Probleme in Indien:

"Andererseits kann man in Indien bei den Geschäftsprozessen oder der Entwicklung von Zulieferern noch sehr viel verbessern. Alles dauert länger, die ganze Logistik ist aufwendiger."

"Auch innerhalb der Firmen kann es Überraschungen geben. "Die Unterschiede in Unternehmenskultur und Managementstil sind teilweise sehr groß", sagt Kienbaum-Mann Fischhuber. "Neulinge empfinden die Methoden oft als ruppig. Häufig fällen Patriarchen einsame Entscheidungen, die Hierarchie ist streng.""

"Geld allein macht so manchen deutschen Manager in seiner neuen Rolle dennoch nicht glücklich. Mitunter verzweifeln sie letztlich doch an schwellenländerspezifischen Besonderheiten.

... über die längerfristigen Aussichten:

"Generell dürfte sich Stehvermögen in den aufstrebenden Unternehmen der Schwellenländer jedoch auszahlen. Die Tata-Gruppe hat bereits angekündigt, auch Ausländer bei der Suche nach einem Nachfolger für Oberboss Ratan Tata einzubeziehen. Die neuen Positionen für Karl-Ulrich Köhler und Carl-Peter Forster müssen also nicht das Ende ihrer Karriere im indischen Megakonzern darstellen."

(Quelle: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,717704-2,00.html)

Die Einschätzungen stimmen im großen und Ganzen mit meinen Erfahrungen überein. Deshalb empfiehlt es sich für interessierte deutsche Manager, sich entsprechend auf einen Einsatz in einem indischen Unternehmen vorzubereiten. Wir bieten dazu ein speziell auf Sie zugeschnittenes Coaching an - kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot!

Share/Save/Bookmark