Die Paris Declaration on Aid Effectiveness 2005 stellte die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) auf ein neues Fundament. Ziel dieser Vereinbarung ist es, die Entwicklungszusammenarbeit effektiver und wirkungsorientierter zu gestalten.

Die Veränderungen, die durch die Pariser Deklaration angestoßen werden sollen, beziehen sich auf das Verhältnis zwischen Geber- und Nehmerländern. Bislang war dieses oftmals von Ungleichheit geprägt. Basierend auf den Misserfolgen in der Vergangenheit wissen wir heute, dass Ownership, Alignment und Mutual Accountability gestärkt werden müssen, um eine erfolgreiche und partnerschaftliche Entwicklungszusammenarbeit zu führen.

Dazu müssen sich erstens beide Partner auf einen Dialog einlassen, um gemeinsame Entwicklungsziele zu definieren. Zweitens müssen sie sich darauf verständigen, auf welchem Weg diese Ziele zu erreichen sind und darüber hinaus die gemeinsame Verantwortung für den Erfolg von Entwicklungsprojekten übernehmen.

Oftmals ist es schon innerhalb einer Gesellschaft problematisch, allgemein verbindliche Werte auszuhandeln. In der Entwicklungszusammenarbeit kommt erschwerend hinzu, dass es sich um Akteure mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund handelt, die unterschiedliche Vorstellungen davon mitbringen, was Entwicklung bedeuten könnte. Einerseits ist diese Konstellation als kreative Chance zu begreifen, anderseits erschwert sie die Kommunikation zwischen den Akteuren.

Da sich das Aufgabenfeld der Entwicklungszusammenarbeit zunehmend von der technischen Zusammenarbeit hin zu Beratungsdienstleistungen verschiebt, steigen die Anforderungen an die kommunikative Leistungsfähigkeit der Beteiligten.

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